Willkommen im Jahr 2013!
Wir sind prima ins neue Jahr gestartet. Das Feuerwerk haben wir in Brisbane auf der Brücke zwischen Innenstadt und dem Stadtteil Westend angeschaut. Dafür, dass Brisbane die zweit- oder drittgrößte Stadt Australiens ist, hat uns das Feuerwerk nicht umgehauen. Nach der Pyro-Action sind wir in eine Bar mit Live-Musik gegangen. Die Musik war einfach nur genial. Nirvana, Red Hot Chili Peppers, Tenacious D, Metallica, Guns 'n' Roses und ACDC.
An Neujahr sind wir weiter in Richtung Norden aufgebrochen und haben eine gute Stunde bevor wir am Rainbow Beach angekommen sind noch unsere Lieblings-Fast-Food-Kette "Hungry Jacks" angesteuert. Nach der Silvesterfeier und dem spärlichen Frühstück (ein paar Cookies) hat uns der Burger richtig gut getan. Am Rainbow Beach angekommen, haben wir unsere Badesachen gepackt und haben uns in der Sonne und im Meer ausgetobt. An dem Tag waren wir in dem Bereich Baden, der durch die Life Guards gesichert wird.
Der Rainbow Beach ist kilometerlang und bietet für die 4WDs (Vierradangetriebenen PKWs) eine Möglichkeit bei Ebbe kilometerweit am Strand antlang zu fahren, um an einen Campingspot zu gelangen, der nur über den Strand erreichbar ist. Da unser Holden nur Zweiradantrieb hat, musste dieser leider am Parkplatz stehen bleiben und wir haben uns auf einen laaaaagen Fußmarsch gemacht. Stundenlang sind wir am nahezu endlosen Rainbow Beach entlang gelaufen. Es war gerade Flut, weswegen wir zum Teil auf die Dünen klettern mussten, um weiter zu kommen. Mit der Zeit ging das Meer zurück und wir konnten auf dem Strand laufen. Auf den Bildern seht ihr die wunderschönen Dünen mit ihren beeindruckenden Farbverläufen und dem unendlich langen und menschenleeren Sandstrand. Für mich bildet der Rainbow Beach bisher das Highlight unserer bisherigen Tour.
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| Rainbow Beach abends |
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| Am Anfang der mehrstündigen Wandertour ;) |
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| menschenleerer und wunderschöner Rainbow Beach |
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| wunderschöne und farbenfrohe Küstenlandschaft |
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| Farbenspiel am Strand durch Quellwasser, dass ins Meer läuft |
Der Rainbow Beach ist ein Zugangspunkt zu Fraser Island. Wir haben uns eine 1-Tages-Tour auf Fraser Island gebucht, die wir gestern (03.01.2013) angetreten haben. Das Wetter war sehr bescheiden. Bewölkter Himmel und ein rauher Wind haben uns bereits am Festland begrüßt, als wir aus unserem Auto bzw. Zelt gekrochen sind. 07:40 Uhr war Abfahrtzeitpunkt und wegen den deutschen Sitten und der deutschen Pünktlichkeit waren wir natürlich 10 Minuten eher da. Nach einer halben Stunden war immernoch kein Bus gekommen, der uns abgeholt hat. Wir haben dann bei dem Laden nachgefragt, bei dem wir die Tour gebucht haben. Die haben gemeint, dass es unüblich ist, wir aber dennoch weiter warten sollen. Mit über einer Stunde Verspätung sind wir dann auf Fraser Island angekommen und der Guide hat zur Entschuldigung gemeint, dass der Bus nicht angesprungen ist… Fing also schon mal gut an.
Bisher haben wir alle Touren auf eigene Faust unternommen und dies war unsere erste gebuchte und geführte Tour. Mit 28 weiteren Touris waren wir im Bus gesessen und sind über die Insel "gefahren". Der Strand sollte auf Fraser lieber Autobahn genannt werden, da dort die Touri-Busse mit über 80 KM/h fahren und die Touris von einem Spot zum nächsten bringen.
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| Unser Fraser-Bus inklusive (Renn-) Fahrer |
Die Insel ist wirklich sehr schön und die Sehenswürdigkeiten, allen voran Lake McKenzie und Eli Creek, sind wirklich wunderschön. Das Bild wird allerdings dadurch getrübt, dass wirklich Menschen auf engem Raum untergebracht sind. Viele Touri-Busse und Geländewagen sind auf den Parkplätzen zu sehen. Richtig doof fand ich, dass auf der Insel-Autobahn (die nennen das "Beach") auch Felsen sind, über die alle Kraftfahrzeuge drüber müssen. Manche schätzen wahrscheinlich ihre Fahrkünste und Fahrzeugabmessungen falsch ein, da bei den felsigeren Ecken sehr viel Öl liegt. Die Ölwannen wurden wahrscheinlich bei einigen 4WD-Entusiasten aufgeschlagen und das Resultat kann man nun in den kleinen Ölbecken sehen, die sich in den Felsen bilden. Sowas trübt die Stimmung sehr!
Zusammengefasst ist zu sagen, dass Fraser Island wirklich eine sehr schöne Insel ist und ihre schönste Seite wohl erst bei wolkenlosem Himmel preisgibt.
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| Lake McKenzie auf Fraser Island |
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| Fraser Island - Lake McKenzie |
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| Lake McKenzie und der weiße Strand |
Nach dem Tagestripp auf Fraser Island sind wir nach Bundaberg gefahren und haben dort übernachtet. Heute Morgen (04.01.) sind wir zu Scott gefahren, den wir nach unserer Brauereibesichtigung in Brisbane in einem Pub kennengelernt haben. Er hat uns sofort einen Kaffee gemacht und uns Cookies angeboten. Leider hat er sich seit ein paar Tagen eine Grippe eingefangen, dennoch hat er sich die Zeit genommen und uns ein paar gute Tipps gegeben, welche Ecken wir uns auf unserer weiteren Reise noch ansehen müssen! Ihr könnt also gespannt sein, wo wir uns demnächst rumtreiben ;)
PS: Hab den Beitrag im Auto auf einer sehr holprigen Straße geschrieben. Kann sein, dass hier so einige Tippfehler drin sind und Korrekturlesen überbewertet wird.
Ist super zu lesen :) ...
AntwortenLöschenVielen Dank!
Löschenich find es echt cool das ihr euch die Arbeit macht und uns alle somit auf den laufenden haltet...
AntwortenLöschenWünsch euch weiterhin viel Spaß und Achtung vor den Haien :o)
Nicole
Machen wir doch gerne und vor den bösen Haien passen wir natürlich auf ;)
LöschenDie Quallen machen mir hier ehrlich gesagt viel mehr Sorgen! Je nördlicher wir kommen, desto größer wird die Gefahr vor den Würfelquallen und die haben es anscheinend in sich.
Was heißt hier "spärlichen Frühstück (ein paar Cookies)"?! Ich würde ALLES tun für diese Cookies! Wirklich ALLES! Ach ... und wahrscheinlich noch mehr!
AntwortenLöschenIch weiß doch, dass du für die geliebten Cookies von Coles wirklich alles machst ;)
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